Zur Zeit findet in unserem Ruheraum eine spannende und informative Ausstellung über Anne Frank statt. Die Ausstellung wurde von unserer Religionslehrerin Frau Bolbrinker organisiert und mit vom Anne-Frank-Haus in Amsterdam zur Verfügung gestellten Materialien gestaltet.
Auf mehreren Stellwänden werden verschiedene Stationen aus Anne Franks Leben dargestellt. Die Themen reichen von ihrer Kindheit in Deutschland über die ersten Jahre in Amsterdam bis hin zum Leben im Versteck, den Gefahren während der Zeit des Nationalsozialismus und ihren letzten Lebensmonaten. Außerdem wird die Bedeutung ihres berühmten Tagebuchs erklärt, das bis heute als eines der wichtigsten Zeitzeugnisse des Holocaust gilt.
Ein weiterer Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit den Stolpersteinen in Bad Salzuflen und Schötmar und ihrer Bedeutung für die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Dazu findet sich in diesem Beitrag ein von Schülerinnen der Klasse 8c selbst gestaltetes Video.
Neben den Stellwänden mit Informationen über das Schicksal von Anne Frank gibt es auch eine Zeitung mit zusätzlichen Informationen über Anne Frank. Außerdem stehen iPads zur Verfügung, auf denen Audios angehört werden können. Dadurch erhalten die Besucherinnen und Besucher noch tiefere Einblicke in ihr Leben und ihre Geschichte.
Anne Frank wurde 1929 in Deutschland geboren. Als die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung zunehmend verfolgten, zog ihre Familie nach Amsterdam. Dort musste sie sich später mit ihrer Familie verstecken. Während dieser Zeit schrieb Anne ihr Tagebuch, das heute weltweit bekannt ist und Millionen von Menschen bewegt.
Die Ausstellung kann von Lehrkräften mit ihren Klassen besucht werden. Außerdem haben alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Ausstellung während der großen Pausen zu besichtigen und sich selbstständig über Anne Frank und die Zeit des Nationalsozialismus zu informieren.
Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und über die Bedeutung von Respekt, Toleranz und Menschlichkeit nachzudenken. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Bolbrinker für ihr Engagement und die Organisation dieser wichtigen Ausstellung.
Ein Beitrag von Derok Issa und Luisa Schwarz



