Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Kirche im Nationalsozialismus“ besuchte der 10. Jahrgang die Synagoge in Bielefeld.
Die Jugendlichen wurden dort vom Kantor empfangen, der ihnen die Geschichte des Judentums sowie die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Bielefeld näherbrachte. Außerdem erklärte er die Bedeutung der Synagoge als Ort des Glaubens und der Gemeinschaft.
Ziel der Exkursion war es, den Schülerinnen und Schülern einen direkten Einblick in das jüdische Leben und die jüdische Religion zu ermöglichen. Bereits im Vorfeld beschäftigte sich die Lerngruppe mit dem Judentum und sah sich „Stolpersteine“ in der Innenstadt an, um mehr über die Schicksale jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Bielefeld während der Zeit des Nationalsozialismus zu erfahren.
Ein besonderer Programmpunkt war die Vorstellung einer Tora, deren Bedeutung für den jüdischen Glauben erläutert wurde. Die Jungen sollten beim Betreten der Synagoge eine Kippa oder eine andere Kopfbedeckung tragen.
Die Exkursion bot viele interessante Einblicke und ermöglichte den Jugendlichen, Fragen zu stellen und Vorurteile abzubauen. Der Besuch trug dazu bei, das im Unterricht behandelte Thema zu vertiefen und das Verständnis für die jüdische Religion und ihre Geschichte in Bielefeld zu fördern. Begleitet wurde die Schülergruppe von Herrn Dümmler, Frau Catic-Machon und Frau Bolbrinker.
Ein Beitrag von Luisa Schwarz (Text) und Amira Catic-Machon (Fotos)



