Die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben ist ein wichtiger Baustein unseres Schulprogramms. In Klasse 9 absolvieren alle Schülerinnen und Schüler der Realschule Aspe deshalb zwei Berufspraktika, denn die meisten haben bis dahin noch keine genaue Vorstellung davon, was sie später einmal beruflich machen wollen. Doch relativ bald müssen sich die Neuntklässler entscheiden, für welche Ausbildung sie sich bewerben möchten oder ob sie lieber ihre Schullaufbahn nach der 10. Klasse fortsetzen wollen.
Sechs Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs berichten hier über die Erfahrungen in ihrem zweiten Berufspraktikum und geben Tipps für diejenigen, die sich für ein solches Praktikum interessieren:
Ich habe mein zweiwöchiges Praktikum vom 16.03 bis zum 27.03.26 in der Firma Stift zu Schötmar in der Uferstraße in Bad Salzuflen absolviert. Dort war ich als Alltagsbegleiterin für Senioren tätig und konnte viele wertvolle Erfahrungen sammeln.
Meine Arbeitszeit lag in der Frühschicht von 6:45 Uhr bis 14:00 Uhr. Zu Beginn des Tages fand immer eine Übergabe statt, bei der das Team besprochen hat, welche Aufgaben anstehen. Ich wurde während meines Praktikums von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf meiner Etage betreut, die alle sehr freundlich und hilfsbereit waren. Auf meiner Etage lebten etwa 12 Senioren, die im Alltag unterstützt und betreut wurden. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem das Ein- und Ausräumen der Spülmaschine , das Vorbereiten des Mittagessens, Betten beziehen sowie die Unterstützung bei Beschäftigungsangeboten. Dazu zählten beispielsweise Basteln, Spiele spielen und Malen mit den Bewohnern. Außerdem habe ich bei der Zubereitung von Salaten oder Nachtischen geholfen und Kaffee gekocht.
Das Praktikum hat mir gut gefallen, da die Arbeit sehr abwechslungsreich war. Besonders schön war der Kontakt zu den Senioren sowie das freundliche Arbeitsklima im Team. Daher kann ich ein solches Praktikum auf jeden Fall weiterempfehlen.
Luisa, 15 Jahre, Klasse 9c
Ich habe mein zweiwöchiges Praktikum als KFZ- Mechaniker in dem Betrieb Barnovski gemacht. Das Praktikum fand vom 16.03. bis 27.03.2026 statt. Meine Arbeitszeiten waren von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und um 12:00 hatte ich noch eine Mittagspause bis 13:00 Uhr.
Ich habe beim Ölwechsel von Autos oder Wohnmobilen geholfen oder Metallschrott entsorgt. Was ich selber machen durfte war, dass ich die Reifen mit dem Schlagschrauber ab- und wieder dranschrauben durfte. Ich fand das Praktikum interessant, für mich käme der Beruf allerdings nicht unbedingt in Frage, da man lange Arbeitszeiten hat und nicht so viel verdient.
Peter, 15 Jahre, Klasse 9a
Ich habe ein zweiwöchiges Praktikum in einem Altenheim gemacht, um mich auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln.
Ich habe das Pflegepersonal unterstützt, beim Essen geholfen und Zeit mit den Bewohnern verbracht. Außerdem habe ich die Mitarbeiter bei kleinen Aufgaben im Alltag unterstützt. Dabei habe ich gelernt, dass man viel Geduld und Freundlichkeit braucht und die Arbeit sehr verantwortungsvoll ist.
Für meine Zukunft habe ich gemerkt, dass ich diesen Beruf nicht machen möchte, da ich später lieber Friseurin werden möchte. Trotzdem war es eine gute Erfahrung, und ich konnte viele neue Eindrücke sammeln.
Helin, 16 Jahre, Klasse 9c
Während meines Praktikums im Altenheim konnte ich viele interessante Erfahrungen sammeln. Das Altenheim ist eine Einrichtung , in der ältere Menschen betreut und gepflegt werden.
Es gibt verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel Wohnbereiche, Aufenthaltsräume und Pflegezimmer. Die Räume sind freundlich gestaltet, damit sich die Bewohner wohl fühlen. Es gibt Gemeinschaftsräume, in denen gemeinsam gegessen, gespielt oder sich unterhalten wird.
Zu meinen Aufgaben während des Praktikums gehörten einfache Tätigkeiten wie das Begleiten der Bewohner bei Spaziergängen, das Helfen beim Tischdecken und Abräumen sowie das Unterstützen bei Freizeitaktivitäten. Außerdem habe ich viel Zeit damit verbracht, mit den Bewohnern zu sprechen und ihnen zuzuhören.
Ich habe gelernt, wie wichtig Geduld, Freundlichkeit und Respekt im Umgang mit älteren Menschen sind. Das Praktikum hat mir gezeigt, wie anstrengend, aber auch erfüllend die Arbeit in der Pflege sein kann.
Insgesamt war das Praktikum eine sehr wertvolle Erfahrung für mich und ich würde es weiterempfehlen.
Heman, 14 Jahre, Klasse 9c
Ich habe mein zweiwöchiges Praktikum als Berufskraftfahrer bei der Firma Riemeier gemacht. Das Praktikum fand vom 16.03 bis zum 27.03.2026 statt.
Ich musste von 8 Uhr bis ca. 15:30 Uhr arbeiten. Wir haben mit einem LKW Mulden zu Kunden gebracht oder sie entleert, wenn sie voll waren. Die vollen Mulden haben wir dann bei Riemeier entsorgt und wieder zurückgebracht. Die letzten beiden Tage im Praktikum bin ich im Container- LKW mitgefahren und wir sind nach Horn-Bad Meinberg gefahren. Ich habe gelern, wie man Mulden und Container sichert und sie ab- und aufnehmen kann.
Der Fahrer, mit dem ich gefahren bin, war sehr nett zu mir und hat mir viel beigebracht. Die Mitarbeiter im Büro waren auch sehr nett. Ich kann das Praktikum weiterempfehlen da ich sehr nett behandelt wurde.
Jonas, 16 Jahre, Klasse 9a



