Im Rahmen unserer Reihe „Menschen in Aspe“ hatten wir die Gelegenheit, Frau Dr. Judith Geilenkothen zu interviewen. Sie ist als MPT-Kraft Teil des Teams, das an unserer Schule für die individuelle Förderung im Bereich des Gemeinsamen Lernens zuständig ist. Wir haben mit ihr über ihren Beruf, den Schulalltag und aktuelle Themen wie KI im Unterricht gesprochen. Natürlich durften auch persönliche und lockere Fragen nicht fehlen. Herausgekommen ist ein spannendes Interview mit interessanten Einblicken.
Derok: Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Freundlich, unterstützend und verständnisvoll. Gleichzeitig verlange ich aber auch etwas von meinen Schülerinnen und Schülern.
Schulreporter: Wie war Ihr erster Eindruck von unserer Schule?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Das große Gelände und die Natur rundherum haben mir direkt gefallen. Außerdem fand ich das Kollegium sehr nett.
Derok: Wollten Sie schon immer an einer Schule arbeiten?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Eigentlich nicht. Ich habe zuerst im Bildungsmanagement gearbeitet und bin später als Quereinsteigerin an Schulen gekommen. Erst an eine Grundschule und später an die Realschule.
Helin: Gibt es lustige Momente im Schulalltag?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Ja, auf jeden Fall. Es gibt viele lustige Momente in der Schule.
Derok: Was macht guten Unterricht aus?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Naturwissenschaftliche Fächer mochte ich früher selbst nicht so gerne. Wichtig finde ich aber vor allem, dass Regeln eingehalten werden und dass man respektvoll miteinander umgeht.
Derok: Wie stehen Sie zu Tablets und KI im Unterricht?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Tablets und KI können im Unterricht hilfreich sein. Man kann dadurch kreativer arbeiten oder Gruppenarbeiten besser organisieren. Für die Gestaltung von Arbeitsblättern finde ich KI bei Schülerinnen und Schülern allerdings nicht immer sinnvoll. Als Erklärhilfe kann man KI aber gut nutzen.
Derok: Sind Hausaufgaben wichtig?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Ja, weil man sich dadurch noch einmal intensiver mit bestimmten Themen beschäftigt.
Helin: Kaffee oder Tee?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Definitiv Kaffee.
Derok: Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Musikbox, meine drei Hunde sowie Gemüse oder Obst.
Helin: Gibt es ein Schulfach, das Sie früher gerne abgewählt hätten?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Physik.
Derok: Haben Sie einen Lieblingsspruch?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Erich Kästner)
Helin: Worauf freuen Sie sich bis zum Ende dieses Schuljahr noch besonders?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Auf die Projektwoche.
Derok: Haben Sie noch eine Botschaft an die Schülerinnen und Schüler?
Frau Dr. Judith Geilenkothen: Lehrerinnen und Lehrer investieren viel Energie und Kraft in ihre Arbeit. Deshalb wünsche ich mir Geduld, Respekt und Vertrauen. Schülerinnen und Schüler sollten außerdem mehr an sich selbst glauben.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Dr. Judith Geilenkothen für das freundliche und interessante Interview. Besonders spannend fanden wir ihre Meinung zu KI im Unterricht und ihre persönlichen Einblicke in den Schulalltag.
Ein Beitrag von Helin Hamou und Derok Issa



